Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland. Dabei hat sich
die Herkunfts-Zusammensetzung der Zugewanderten stark verändert
– auch schon vor der 2011 in Kraft getretenen Freizügigkeitsregelung
für die Bürger/innen der neuen EU-Mitgliedsländer waren die
polnischen Zuwanderer/innen zur größten Herkunftsgruppe der
Neuzugewanderten geworden. In letzter Zeit sind daneben trotz
der rigorosen Abschottungspolitik die Zahlen der
Asylbewerber/innen wieder deutlich angestiegen – der
Zuwanderungsdruck aus Bürgerkriegsländern hat u.a. im
Zusammenhang mit der „Arabellion“ zugenommen. Und die Debatten
über eine Zuwanderung vor allem höher Qualifizierter als
Demografie-Reserve halten seit Jahren an – auch wenn sie bisher
in der Praxis nur in homöopathischen Dosen zur Absenkung von
Zuwanderungshürden geführt haben. Es bleibt deshalb – mit immer
neuen Mustern in der geografischen und sozialen Zusammensetzung
der Zugewanderten dabei, dass immer weiter hunderttausende von
Neuzuwanderern/innen jedes Jahr in die Bundesrepublik kommen.
Sie sorgen dafür, dass die gesamtgesellschaftliche Aufgabe
"Integration" immer neue Facetten hinzugewinnt.
Die Partner/innen und Gründer/innen von
anakonde GbR haben seit vielen Jahren Forschungs-, Beratungs-, Modell- und Evaluationsprojekte im Zusammenhang von Migration und Integration bearbeitet.
anakonde GbR bündelt diese breit gefächerten Erfahrungen, die im
Profil beschrieben sind,
zur Entwicklung und Umsetzung weiterer Projekte.