1. Laufende Evaluationsprojekte

In Bearbeitung!

2. Abgeschlossene Evaluationsprojekte

2.1. Projekt: „Erfolg durch Vielfalt und Arbeit für Schwerin und Westmecklenburg“
Träger: RegioVision GmbH Schwerin, Am Margaretenhof 28, 19057 Schwerin.
Förderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des XENOS Programms „Integration und Vielfalt“, Europäischer Sozialfonds, ARGE Schwerin.

Dauer: 2009 - 2011

Kurzbeschreibung: Das Projekt „ Erfolg durch Vielfalt und Arbeit - EVA“ verfolgt die Arbeitsmarkt bezogene Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in der Landeshauptstadt Schwerin und Westmecklenburg, sowie die Entwicklung eines positiven, interkulturell offenen Umfeldes in Wirtschaftsunternehmen, doch: Behörden und Ämtern der Region. Projektpartner auf der operativen Ebene ist der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V.
Die Projektaktivitäten umfassen Sensibilisierungsgespräche in Unternehmen und Verwaltungen, Interkulturelle Trainings in Stadtverwaltung und Jobcenter, sowie eine Analyse des „Interkulturellen Status Quo“ in ARGE, Stadtverwaltung und Unternehmen auf Basis einer schriftlichen Befragung). Weitere inhaltliche Schwerpunkte liegen in der Beteiligung an der Arbeit des Netzwerkes Migration der Landeshauptstadt Schwerin, der Unterstützung von Migrantenorganisationen bei ihrer Arbeit sowie in transnationalen Aktivitäten und einer engagierten Öffentlichkeitsarbeit mit starkem Bezug zum regionalen Arbeitsmarkt.

anakonde:
Angela Grotheer
Weitere Infos: www.regiovision-schwerin.de

Projektendbericht

2.2. IQ (Netzwerk: Integration durch Qualifizierung) 

anakonde evaluierte bis Juni 2011 das 2005 gestartete bundesweite Netzwerk "Integration durch Qualifizierung". Dieses Netzwerk wurde als Teil des EQUAL II Programms im Themenbereich 'Migranten und Migrantinnen und deren Zugang zum Arbeitsmarkt' seit 2005 aufgebaut und wurde durch das BMAS weiter geführt und gefördert und war Teil des Nationalen Integrationsplans. Zur darin formulierten Selbstverpflichtung der Bundesregierung gehörte, künftig geeignete Handlungsansätze und Strategien, die im Netzwerk IQ entwickelt wurden, in der Arbeitsmarktpraxis umzusetzen.

Das Netzwerk IQ bestand aus sechs Kompetenzzentren mit bundesweiten Transferprojekten. Jedes Kompetenzzentrum war Ansprechpartner für eines der folgenden Handlungsfelder: Beratung, Kompetenzfeststellung berufsbezogenes Deutsch, Fort- und Weiterbildung, Existenzgründung und Interkulturelle Öffnung. Zur Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen und Instrumente zu diesen Themenbereichen hatten sich projektübergreifende Facharbeitskreise verpflichtet.

Die Kompetenzzentren mit ihren Transferprojekten: 


(www.intqua.de)

Karte Evaluationsprojekte

In den sechs Kompetenzzentren mit den Standorten

wurden in sechs Handlungsfeldern innovative Wege zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt weiterentwickelt und transferiert. 

Unser Evaluationsverständnis (140kb)

2.3. Projekt: „Der beteiligungsorientierte Ansatz von Praxisforschung im pro Familia Forschungsprojekt „Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen“ - Erfahrungen und Erkenntnisse aus einem Praxisforschungs­projekt. Eine Nichtregierungsorganisation als Akteur in der Forschung

Dauer: Mai-Juni 2008

Kurzbeschreibung: In diesem Auftrag werden die Erfahrungen mit der praxisorientierten Anlage des pro Familia Forschungsprojekts "Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei minderjährigen Frauen"  evaluiert. Der beteiligungsorientierte Ansatz des Forschungsprojekts wird mit seinen Zielen, den Erfahrungen bei der Durchführung und den Auswirkungen auf die Praxis (der pro Familia Beratungsstellen) im Verlauf der Projektarbeit und nach deren Abschluss untersucht und dargestellt. Die Ergebnisse werden als ein Kapitel des Forschungsprojekts veröffentlicht. 

anakonde: Monika Jaeckel, Wolfgang Erler

weitere Infos: www.jugendschwangerschaften.de

2.4. Projekt: "Weiterbildungsnetz Migranten/innen"

Dauer: bis 31.12.2008 (finanziert  und durchgeführt mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, des Europäischen Sozialfonds sowie der Berliner Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter.)

Kurzbeschreibung: Das in Berlin von der Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen - GfbM - e.V. initiierte und koordinierte Weiterbildungsnetz Migranten/innen bieten eine Reihe von Bildungsdienstleistern unterschiedliche, auf Miganten/innen als Zielgruppe passgenau zugeschnittene Qualifizierungsangebote, teils in Form von begleiteten Einzelplätzen, teils in Gruppenmaßnahmen mit einem profilierten Schwerpunkt bei berufsfeldbezogener Deutschförderung an. Für die migrantengerechte Umsetzung der Qualifizierungen wurden im Netzwerk Qualitätsstandards entwickelt. Das Weiterbildungsnetz kooperiert eng mit dem Berliner Kompetenzzentrum und Projektnetzwerk KUMULUS-PLUS, das Teil des bundesweiten Netzwerks "Integration durch Qualifizierung" ist.

Die Arbeit der wissenschaftlichen Begleitung konzentriert sich auf drei Fragenkomplexe 

1. Untersuchungen zur Erreichung der Zielgruppe und zur Passgenauigkeit der Angebote

2. Untersuchungen zur Verzahnung der Ebenen Institutionen und Personal (diese Arbeitslinie zielt vor allem auf die Migranten-Spezifik in den methodisch-didaktischen Konzeptionen und ihrer Durchführung sowie auf die entsprechenden Vorerfahrungen und Kompetenzen der Lehr- und Coachingkräfte).

3. Verortung der Grundkonzeption des "Weiterbildungsnetzes Migranten/innen" in den aktuellen weiterbildungspolitischen Debatten. (Das zielt u.a. auf Entwicklungen rund um die nationale Umsetzung der Richtlinien zum Europäischen Qualifikationsrahmen, aber auch um Schnittstellen zum Modellprogramm "Perspektive Berufsabschluss", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird und in dem die GfbM für Berlin die Servicestelle zum regionalen Netzwerk für die Programmlinie "abschlussbezogene Nachqualifizierung" betreibt.

weitere Infos:  http://wbn.gfbm.org

anakonde: Wolfgang Erler, Dr. Andrea Prytula

2.5. Projekt: "Integration in Arbeit - von Migranten für Migranten"

Dauer: Juli 2007 bis September 2008 

Kurzbeschreibung: Das Projekt „Integration in Arbeit“ (Träger: RegioVision Schwerin GmbH) verfolgt zwei Zielsetzungen:

Ziel 1: Aktivierung der Migranten/innen und ihre Integration in Arbeit

Für 48 langzeitarbeitslose russischsprachige Migranten/innen findet eine achtmonatige Integrationsbegleitung durch Jobmentoren statt, die durch Aktivierungsseminare zu dem Themen Berufswegeorientierung, Berufsbezogenes Deutsch sowie Gesundheit und Soziales ergänzt wird.

Ziel 2: Arbeitsplatzoffensive bei den Unternehmen in der Region

Zum Abbau der grundlegenden Hemmnisse werden die Unternehmen der Region für das Vorhaben über Öffentlichkeitsarbeit und Gespräche sensibilisiert. Im Projekt sind 8 Wochen Praktika vorgesehen, die durch die Jobmentoren des Projektes und einen betrieblichen Betreuer begleitet werden.

Das Projekt fördert arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sozialraumorientiert, der Schwerpunkt liegt auf lokaler (auch ethnischer) Ökonomie und der Integration von Langzeitarbeitslosen und/oder Jugendlichen mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung und in den Arbeitsmarkt. Die Landeshauptstadt Schwerin und die ARGE Schwerin sind maßgeblich an der Konzeptentwicklung beteiligt und unterstützen das Vorhaben auf politischer Ebene.

Xenos-Endbericht (1,2 MB)

weitere Infos: www.xenos-regiovision.de

anakonde: Angela Grotheer

 

 
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